Warenkunde

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Federn und Daunen

Bezeichnung von Federn und Daunen nach DIN EN 12934: Es entfallen die bisherigen Begriffe Halbdaunen, Dreivierteldaunen und fedrige Daunen. Neu ist die Angabe des Daunen- und Federngehaltes in %. Der Begriff "Original" für neue Federn und Daunen wird ersetzt durch die Bezeichnung "neu" und "Klasse 1".

Die Bezeichnung "rein" bezieht sich nur auf die Geflügelart. Beispiel Gänsedaunen ohne den Zusatz "rein" dürfen bis zu 30 % Entendaunen enthalten.

Alte Bezeichnung
nach RAL 092 A
Neue Bezeichnung
nach DIN EN 12934
weisse ungarische reine original Gänsefedern ...weisse ungarische neue reine Gänsefedern
Klasse 1, 100 % Federn
weisse masurische reine original Gänse-Halbdaunen ...weisse masurische neue reine
Gänsefedern und -daunen
Klasse 1, 85 % Federn 15 % Daunen
silberweisse ungarische reine Gänse-Dreivierteldaunen -silberweisse ungarische neue reine
Gänsefedern und -daunen
Klasse 1, 70 % Federn 30 % Daunen
weisse kanadische fedrige reine original Gänsedaunen ...weisse kanadische neue reine
Gänsedaunen und -federn
Klasse 1, 50 % Daunen 50 % Federn
silberweisse ungarische original Gänsedaunen ...silberweisse ungarische neue
Gänsedaunen und -federn
Klasse 1, 90 % Daunen 10 % Federn
1a weisse sibirische reine original Gänsedaunen handverlesen ..1a weisse sibirische neue reine
Gänsedaunen handverlesen
Klasse 1, 100 % Daunen

Inlett

Baumwolle - Nachwachsender Rohstoff für wachsende Ansprüche

Die Baumwolle gehört zur Familie der Malvengewächse und hat ihre Wurzeln in den verschiedensten Ländern; sie blüht und gedeiht überall dort, wo tropische oder subtropisches Klima vorherrscht - von Teilen der USA über Brasilien und Ägypten bis hin zu China oder Australien.

Wichtigstes Qualitätsmerkmal ist die sogenannte Stapellänge, die zwischen durchschnittlich 18 und 42 mm variieren kann. Je länger die Fasern desto besser ist die Qualität. Bemerkenswert dabei ist, dass die längsten und feinsten Fasern auch die höchste Festigkeit aufweisen.

Dass die Baumwolle zur beliebtesten Textilfaser werden konnte, verdankt sie ihren naturgegebenen Vorteilen; sie ist widerstandsfähig gegen jede Art der Nassbehandlung (kochen und schleudern), kann ohne zu tropfen bis zu 65 % ihres Eigengewichtes an Feuchtigkeit aufnehmen und ist zudem kaum elektostatisch. Hinzu kommt noch die gegen Hautirritationen vorbeugende Feinheit und Weichheit und ihre temperaturausgleichende Eigenschaft.Alles in allem eine einzigartige Faser, die sich besonders für den Bereich der Betttextilien hervorragend eignet.

Köper-Inlett: Eine Bindung, die man auch als Original des Inlettwebens bezeichnen könnte. Auf Grund der sehr hohen Fadendichte erhält sie ein hohes Maß an Strapazierfähigkeit und überzeugt gleichzeitig durch Geschmeidigkeit und ihr typisches Seidenfinish. Beste Voraussetzungen für feder- und daunendichte Bett-Inletts.

Inlett - Leinwandbindung: Die Leinwandbindung erkennt man an den häufigsten Kreuzungsstellen. Durch das Verweben feinster Baumwollgarne können die Gewebeporen so klein gehalten werden, dass weder Federn noch Daunen hindurchdringen können. Eine Eigenschaft, die sich für sehr dichte Gewebe und Einschütte-Inletts eignet.

Matratzen

Entscheiden Sie getrost nach Ihrem eigenen Geschmack. Das gilt auch für Allergiker. Jeder Matratzentyp hat seine materialbedingten spezifischen Vorzüge und Nachteile.

Taschenfederkern: Stahlfedern, die einzeln in ein Stoffsäckchen eingenäht und über diese Tasche mit den anderen Federn verbunden sind. Eher punktelastische als grossflächige Federung. Stärkere Isolation sorgt für mehr Bettwärme.

Latex: Braucht federnde Unterlage. Durch Biegsamkeit besonders für Lattenroste mit variablem Kopf-/Fussteil geeignet. Meist aus synthetischem Latex (aus Eröl), teilweise mit Naturlatex (aus dem Saft des Gummibaumes) gefertigt.

Schaumstoff: Synthetische Kunststoffe (heute ohne FCKW hergestellte Kaltschäume) sind Grundmaterial dieser Matratze. Braucht federnde Unterlage und ist leicht biegbar (siehe Latex). Zeigt in Wärmeisolation und Feuchtedurchgang heute keine Nachteile mehr.

viskose elastisch: Ein Schaumstoff aus Polyurethan. Die amerikanische Weltraumbehörde Nasa hat ihn entwickelt, er reagiert auf Wärme und Druck. Die Matratze schmiegt sich praktisch an den menschlichen Körper an. Das Besondere: Der Schaumstoff reagiert zeitverzögert. Wenn der Druck nachlässt, dauert es einige Sekunden, bis der Matratzenkern wieder seine ursrüngliche Form annimmt. Die Liegemulden sind deshalb relativ starr. Gut für Bettlägerige; der Druck des Körpers wird gleichmäßig verteilt. Das beugt Wundliegen vor. Nachteil für gesunde Schläfer: Die starren Liegemulden können die Bewegung des Körpers erschweren. Dazu kommt, dass das Hin und her im Schlaf wichtig für die Gesundheit ist. Der Körper muss seine Position verändern, damit sich Wirbelsäule und Bandscheiben erholen.